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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [5?.] 11. 1924
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [6. 11. 1924 – 10. 11. 1924?]
Hofmannsthal, Hugo von
Bad Aussee
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,151
Typ Postkarte
Beschreibung 982 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 300.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, [5?.] 11. 1924. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02419.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02419«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 5. 11. 1924

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, [5?.] 11. 1924

an Hr Hugo v Hofmannsthal

|Wien, 6. 11. 24
mein lieber Hugo – schönen Dank für Ihren Gruss aus Aussee. Über das Frl. Else hör ich und les ich von allen Seiten so viel gutes, dss ich sie im ganzen beinah überschätzt finden muss – ebenso wie die K. d. V. – wenn auch vielfach gewürdigt, – doch noch in höherm Mass (und nicht immer reinen Herzens) misverstanden. Nun es ist das alte Lied – wir müssen es alle singen. Ich freue mich, dss Ihr Stück vollendet ist. Wohl »Der Thurm«? Und die neue Arbeit –? Wann werden Sie vorlesen? Wann kommen Sie nach Wien? Was haben Sie für Winterpläne? – Ich bleibe wohl vorläufig hier; im Jänner soll |ich in der Schweiz lesen, – was ich hauptsächlich thun will, um mir eine Engadiner Schnee- u Sonnenwoche »mit gutem Gewissen« vergönnen zu dürfen. – Ich dictire novellistisch und arbeite vorwiegend aphoristisch-fragmentistisch. Schreiben Sie bald wieder, und wärs nur ein Wort! Es ist so schön, von Ihnen was direct zu wissen!
Alles Herzliche. Ihr A.
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main