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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 11. 1924
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [7. 11. 1924 – 11. 11. 1924?]
Mann, Thomas
Sestri Levante
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.1371,2
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.033 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, deutsche Kurrentschrift (Beschriftung: »K opie «, dies durchgestrichen und durch einen Haken als erledigt markiert, Unterstreichungen)
Veröffentlichung 1
Hertha Krotkoff: Arthur Schnitzler – Thomas Mann: Briefe. In: Modern Austrian Literature, Jg. 7 (1974) Nr. 1/2, S. 22–23.
Veröffentlichung 2
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 372.
Veröffentlichung 3
Hans-Ulrich Lindken: Arthur Schnitzler. Aspekte und Akzente. Materialien zu Leben und Werk. Frankfurt am Main, Bern, Göttingen: Peter Lang 1984, S. 197–198 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 754).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Thomas Mann, 6. 11. 1924. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02420.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02420«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 6. 11. 1924

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog

Schnitzler, Arthur an Locker, Johanna [Briefe]

1 Bl. Mit 1 weit. Ex. 1 Bl.Durchschl.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Thomas Mann, 6. 11. 1924

|6. 11. 1924.

Lieber und verehrter Herr Thomas Mann.

Die guten Worte, die Sie mir über die »Komödie der Verführung« sagen, erfreuen mich herzlich. Hier bewährt sich das Stück weiter gut im Repertoir; Ihre Befürchtung, dass man es in München nicht gut genug darstellen würde, ist vorläufig unbegründet, da man dort kaum daran denkt es aufzuführen. Bisher hat sich in Deutschland nur Wiesbaden daran gewagt mit sehr gutem Erfolg, Köln folgt bald, Hannover und Danzig glaube ich haben es angenommen. Ueber die Kritik wollen wir lieber nicht reden. Das frühere Totschlage-Wort von der »grossen Zeit« ist nun durch das neue von der »versunkenen Welt« ersetzt worden. Es ist, als wäre die Weltgeschichte überhaupt nur dazu da, um den Rezensenten neue falsche Massstäbe an die Hand zu geben.
Der Zusendung des »Zauberbergs« sehe ich mit freudiger Ungeduld entgegen. Ich hoffe Sie haben in Sestri-Levante schöne Tage, – helle, arbeitsfreudige, lebensfrohe.
Seien Sie sehr herzlich gegrüsst
von Ihrem aufrichtig ergebenen
Herrn Thomas Mann
Sestri-Levante,
Italien.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar