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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 1. 1925
Mann, Thomas
München
Empfang: [10. 1. 1925 – 14. 1. 1925?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 67
Typ Briefkarte
Beschreibung 665 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen
Veröffentlichung 1
Hertha Krotkoff: Arthur Schnitzler – Thomas Mann: Briefe. In: Modern Austrian Literature, Jg. 7 (1974) Nr. 1/2, S. 24.
Veröffentlichung 2
Hans-Ulrich Lindken: Arthur Schnitzler. Aspekte und Akzente. Materialien zu Leben und Werk. Frankfurt am Main, Bern, Göttingen: Peter Lang 1984, S. 199 (Europäische Hochschulschriften, Reihe 1, Deutsche Sprache und Literatur, 754).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Thomas Mann an Arthur Schnitzler, 9. 1. 1925. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02430.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02430«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 9. 1. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Interviews
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Thomas Mann an Arthur Schnitzler, 9. 1. 1925

|Dr. Thomas Mann München 9. I. 25.

Lieber und verehrter Herr Dr. Schnitzler,

Dank für Ihr gütiges Eingehen auf den »Zauberberg«! Es freut mich besonders, daß Sie an dem guten Joachim so teilnehmen, der ja gewiß der Beste ist von dem ganzen Gelichter. Ich war aufrichtig traurig an dem Tage, wo ich ihn zur Ruhe gebracht hatte. – Und Humor des Todes! Ja, das Buch will eine Verspot|tung des Todes sein, eine antiromantische Desillusionierung und ein europäischer Ruf zum Leben. Es wird vielfach falsch gelesen.
Wie gern spräche ich einmal mit Ihnen darüber! Ob mich mein Weg diesen Winter noch oder im Frühjahr nach Wien führt? Es ist nicht ganz ausgeschlossen.
In herzlicher Ergebenheit
Ihr
Thomas Mann.
    Bildrechte © University Library, Cambridge