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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 11. 3. 1926
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [11. 3. 1926 – 15. 3. 1926?]
Hofmannsthal, Hugo von
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Frankfurt am Main, Freies Deutsches Hochstift, Hs-30885,156
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.277 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler: Briefwechsel. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1964, S. 306.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, 11. 3. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02467.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02467«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 11. 3. 1926

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Hugo Hofmannsthal, 11. 3. 1926

|Wien, 11. März 1926
lieber Hugo, vom Verlag Reiss weiss ich nur, dss dort einige sehr gute und etliche bedeutende Bücher herausgekommen sind, (was alle Leute wissen) – in Hinsicht aufs menschliche und geschäftliche bin ich absolut nicht informirt – bin mir also gar nicht klar, wie ich solch eine Bescheinigung abzufassen hätte, dass sie für den Verlag nur einigermaßen nutzbringend sich erweisen könnte. Worum handelt es sich denn eigentlich –? Um Sanirung? Um Verkauf? – Mir ist der Sinn der Action nicht evident. Genügt meine Erklärung, dass ich den Zusammenbruch eines Verlags bedauern würde, in dem viel vortreffliches erschienen ist, so steh ich gern zur Verfügung. Ich lege für alle Fälle gleich ein Blatt bei, vielleicht genügt es.
|Sonderbar, dss ich gerade gestern, mit Andacht fast könnt ich sagen, und jedenfalls mit tiefster Bewegung eine ganze Anzahl Ihrer Gedichte wiedergelesen u empfunden habe, wie unerhört neu die Melodie und der Rythmus ist, den Sie in die deutsche Dichtung gebracht haben, – und wie er durch die Zeiten weiterschwingt.
Auf Wiedersehen also, sobald freundlichere Tage kommen.
Von Herzen Ihr
Arth
Lili bestell ich alles, sie wird sehr stolz sein dass sie Ihnen »freundlichst verzeihen soll« – (und dass sie zu so interessanten allgemeinen Bemerkungen Anlass gab).
    Bildrechte © Freies Deutsches Hochstift, Frankfurt am Main