Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 28. 8. 1926
Brandes, Georg
Kopenhagen
Empfang: [29. 8. 1926 – 2. 9. 1926?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 17
Typ Postkarte
Beschreibung 1.087 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Schnitzler 1) mit Bleistift datiert: »28/8«
2) mit rotem Buntstift vereinzelte Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »63«
Veröffentlichung 1
Georg Brandes, Arthur Schnitzler: Ein Briefwechsel. Herausgegeben von Kurt Bergel. Bern: Francke 1956, S. 153.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 8. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02478.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02478«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02478.html |titel=Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 8. 1926 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1926-08-28 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 28. 8. 1926

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Weiteres

Georg Brandes an Arthur Schnitzler, 28. 8. 1926

|Herrn Dr. Arthur Schnitzler

|Kopenhagen Goethes Geburtstag 1926
Verehrter Freund Seit April 1925 hab ich Sie nicht gesehen, und es ist mir, als sah ich Sie gestern. So lebhaft stehen Sie mir vor Augen. Seitdem haben Sie eine weite Reise nach den canarischen Inseln gemacht, sich freundlich meiner erinnert, mir die sonderbar tiefsinnige Traumnovelle zugesandt, vermutlich noch anderes hervorgebracht. Ich bitte nur, mich nicht zu vergessen; ich war in Karlsbad, Prag, Schandau, meiner Gesundheit halber, und bin nicht krank, arbeite weiter mit Forschungen über Petrus u. Paulus. Ueber Petrus erschien vor langer Zeit ein Büchlein, aber da mein Verleger in Berlin bankerot ist, wurde es nicht deutsch publicirt.
Es war schön, daß ich in Wien Ihr Gast sein durfte. Ihre junge Tochter war |war Schmuck des Hauses.
Ich bitte, gelegentlich Beer-Hofmann und seine Gemahlin sehr herzlich von mir zu grüssen.
Ich weiss nicht, ob Sie Zeit zum Lesen haben. Sonst würde ich Ihnen Kyra Kyralina von dem Rumänen Panit Istrati empfehlen. Er schreibt französisch und hat grosse Frische.
Ihr getreuer Freund Georg B
    Bildrechte © University Library, Cambridge