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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 10. 1926
Beer-Hofmann, Gabriel
Hamburg
Empfang: [13. 10. 1926 – 17. 10. 1926?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.015 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift beschriftet: »Bab BH«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »272«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 229.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gabriel Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 12. 10. 1926. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02479.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02479«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 12. 10. 1926

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Hedy Kempny, 12.10.1926

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Kino

Schnitzler geht ins Kino, 12. Oktober 1926

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Gabriel Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 12. 10. 1926

|Am Ausgang des Hauptbahnhofes Kirchenallee Nr. 35–36, gegenüber
. . . . . . Ankunftsseite. . . . . .  . . . Ausgang Hauptbahnhof. . . 
Direktion: Emil Langer
Mehr als 300 Zimmer und Salons
50 Badezimmer
Telegramm-Adresse: Fernsprecher:
Reichshof Hamburg Alster 870, 2836, 2837
Im Frühstücks-Saal: Grosses und Abendessen nach der Karte
Kachel-Waschtische mit fliessendem kalten und warmen Wasser in allen Zimmern
Fernsprecher in allen Zimmern
Auto-Unterstand für 20 Automobile
Rasier- und Frisier-Salon im Hause
Hamburg, den 12. Oktober 1926

Verehrter, lieber Doktor Schnitzler!

Wie sehr es mir Wunsch und Bedürfniss gewesen wäre, mich von Ihnen zu verabschieden, so war es mir doch schliesslich zeitlich unmöglich. Trotz aller Vorbereitungen war meine Abreise doch überstürzt. –
Ich hätte Sie, lieber Herr Doktor, wie auch ganz besonders gerne Lily noch einmal gesehen. –
Nach ein paar Tagen Berlin und drei kalten und verregneten Tagen in Hamburg, fahre ich morgen mit der »Thuringia« nach New-York.
Zwölf Tage Seefahrt – wie sehr habe ich mir dies – seit Jahren – gewünscht und jetzt wird es Erfüllung – wie ein Traum zauberhaft und unglaublich –
Ich habe leider nicht die Adresse (Venedig) von Lily.
Es ist doch nicht unbescheiden, wenn ich Sie, lieber Herr Doktor |bitte, Lily sehr schön und herzlich von mir zu grüssen. Ich will ihr gleich von drüben schreiben.
Inzwischen, Ihnen, lieber Doktor Schnitzler und der lieben Lily, alle guten Wünsche für die nächste Zeit
von ganzem Herzen
Ihr
Gabriel Beer-Hofmann
    Bildrechte © University Library, Cambridge