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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 6. 1927
Beer-Hofmann, Miriam
Berlin
Empfang: [9. 6. 1927 – 13. 6. 1927?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 8
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.004 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift beschriftet: »BH Mirjam«
2) mit rotem Buntstift mehrere Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »273«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann: Briefwechsel 1891–1931. Herausgegeben von Konstanze Fliedl. Wien, Zürich: Europaverlag 1992, S. 230.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Mirjam Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 8. 6. 1927. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02488.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02488«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 8. 6. 1927

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 8. Juni 1927

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Mirjam Beer-Hofmann an Arthur Schnitzler, 8. 6. 1927

|Berlin 8. 6. 27

Liebster Arthur!

So war ich wieder in Wien und Du warst nicht da und wenn Du in Berlin bist, hab’ ich Dich auch nur höchstens die Rückfahrt von Michaelis und das sind höchstens 15 Minuten. Was soll man da machen? Und ich hätte Dir oft viel zu sagen und will es Dir halt jetzt schreiben. Ich freue |mich sehr, dass Lily heiratet und Du damit zufrieden bist und ihren Mann gern hast. Das hat man mir erzählt und zwar von glaubwürdiger Stelle, so dass ich es annehme und Dir doch darüber schreiben darf. Weisst Du, es ist sehr gut, wenn man sehr jung heiratet, es bleibt einem unendlich viel erspart. Ich weiss zwar nicht, wann Lily heiratet, jedenfalls |aber sag’ ihr schon heute viel Liebes von mir. Und Dir wünsch’ ich immer, auch ohne Gelegenheit nur viel Schönes und Frohes.
Kommst Du nicht wieder nach Berlin?
Innigst
Deine
Mirjam
Viele herzliche Grüsse und Wünsche von meinem Mann.
Der Brief ist nur für Dich, denn Dir gegenüber bin ich doch nie erwachsen u geniere mich daher Dir zu sagen, wie lieb ich Dich habe.
    Bildrechte © University Library, Cambridge