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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 6. 1929
Adam, Robert
Wien
Empfang: [7. 6. 1929 – 11. 6. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.256 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift beschriftet: »Adam« und »MdlHptstr 58« sowie vereinzelte Unterstreichungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »21«
Textzeuge 2
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 32–33
Beschreibung Handschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 2 Seiten, 1.256 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, Gabelsberger Kurzschrift
Textzeuge 3
Signatur A, Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod.ser. 52.269, 32–33
Beschreibung Maschinenschriftliche Abschrift, 1 Blatt, 2 Seiten, 1.256 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Robert Adam an Arthur Schnitzler, 7. 6. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02510.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02510«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02510.html |titel=Robert Adam an Arthur Schnitzler, 7. 6. 1929 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1929-06-07 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 7. 6. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Weiteres

Robert Adam an Arthur Schnitzler, 7. 6. 1929

|Wien, am 7. Juni 1929

Hochverehrter Herr Doktor!

Frl. Frieda Pollak hat mir mitgeteilt, daß Sie die große Güte hatten, meine jüngste Arbeit zu lesen und sich für ihr Schicksal zu interessieren. Ich danke Ihnen, wie schon so oft, auf’s herzlichste. Mit »Margot und das Jugendgericht« meine ich freilich nichts Schwerwiegendes und Hervorragendes geschaffen zu haben, aber die frohe Befriedigung, die ich, trotz Alltags-Sorgen und -ärger, beim Schreiben |empfand, besonders das eigene Vergnügen an Margots Erlebnissen mit dem Heilpädagogen und in der Kaffeehausecke, gaben mir doch das sichere Gefühl, daß die Geschichte meiner Heldin auch andern etwas Sympathie, deren sie sie so dringend bedarf, abgewinnen könne. Wenn es mir gelänge, mit diesem leichten Stück endlich einmal den so oft gesuchten Eingang zur Bühne zu finden, wäre es natürlich für mich von allergrößter Bedeutung. Nur haben mir die stäten Enttäuschungen früherer Jahre das Hoffen gründlichst abgewöhnt.
|Dürfte ich, hochverehrter Herr Doktor, nach langer Zeit wieder einmal persönlich bei Ihnen vorsprechen? Jede Zeit wäre mir recht, und Frl. Pollak, mit deren Bruder ich in stetem Kontakt bin, würde es gewiß übernehmen, mir die Ihnen genehme Stunde mitzuteilen.
Mit ergebenstem Gruß Ihr
dankbarer
DrRAdam
    Bildrechte © University Library, Cambridge