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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 3. 9. 1929
Hofmannsthal, Christiane
Bad Aussee
Empfang: [4. 9. 1929 – 8. 9. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.769 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (Unterschrift, Nachschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift beschriftet mit »Hofm« und fünf Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Christiane Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 9. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02522.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02522«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02522.html |titel=Christiane Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 9. 1929 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1929-09-03 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 3. 9. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Hedy Kempny an Arthur Schnitzler, 3.9.1929

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Christiane Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 3. 9. 1929

|Bad Aussee, 3. September 1929

Lieber Arthur,

Du kennst den Wunsch der neuen Rundschau, in dem Sonderheft im November einige von Papas Briefen abzudrucken. Ich glaube, dass man sich dieser Absicht nicht ganz verschliessen soll, da wir sonst aus dem Nachlass sehr wenig für diesen Zweck Geeignetes zur Verfügung stellen konnten und es uns daher lieb wäre, wenn der Raum, der mit Papas eigenen Sachen erfüllt ist, etwas grösser würde als das Geschreibe über ihn.
Die Briefe sind alle wunderschön, aber wie Du selbst gesehen haben wirst, doch sehr schwierig in ihrem ganzen Umfang zu veröffentlichen, sie sind zu intim im Ton, sprechen viel von Menschen und Zeitdingen, was vielleicht jetzt noch etwas frühe wäre, und ausserdem ohne Deine Gegenbriefe nicht sehr sinnvoll.
Wir haben daher aus einigen Briefen Auszüge gemacht, die auf Papas Schaffen und seine Werke Beziehung haben, und sende Dir dieselben zur Einsichtnahme ein. Ich lasse aber noch einige aus späteren Jahren, die wir noch nicht ganz gesichtet haben, nachfolgen. Ich würde es für richtig finden, in diesem Heft, als Vorläufigstes, nur solche, gleichsam biographisch erklärende Briefe aufzunehmen, denn alles andere bedürfte zu viel Commentares und wäre auch verfrüht.
Falls es Dir in dieser Form geeignet scheint, lass es uns oder am Liebsten Dr. Kayser, der einen Durchschlag hat, wissen, ebenso auch falls Du im Einzelnen oder im Ganzen Einspruch erheben möchtest, was natürlich völlig Dir überlassen bleibt. Die Briefe ganz und ungekürzt zu nehmen erschiene mir heute noch nicht richtig, ich weiss natürlich nicht, wie Du darüber denkst.
Mit innigen Grüssen von uns allen
[handschriftlich:] Christiane
|Von den schönen Briefen, Deine Werke betreffend, halte ich den jetzigen Zeitpunkt auch noch verfrüht zur Veröffentlichung, meinst Du nicht?
    Bildrechte © University Library, Cambridge