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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 9. 4. 1930
Hofmannsthal, Gerty
Wien
Empfang: [9. 4. 1930 – 13. 4. 1930?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.760 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift mehrere Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gerty Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 9. 4. 1930. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02535.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02535«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 9. 4. 1930

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 9. April 1930

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Kempny Tagebuch

Hedy Kempny, Tagebucheintrag vom 9. April 1930

Quelle: Hedy Kempny und Arthur Schnitzler: Das Mädchen mit den dreizehn Seelen. Eine Korrespondenz ergänzt durch Blätter aus Hedy Kempnys Tagebuch sowie durch eine Auswahl ihrer Erzählungen. Hg. v. Heinz P. Adamek. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1984. (Neue Frau)

Weiteres

Gerty Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 9. 4. 1930

|IV Mozartgasse 4 Wien d. 9/IV 30
Telephon U 43384
Lieber Arthur, ich habe heute versucht Sie anzurufen hörte aber, dass Sie eine andere Geheimnummer haben, wahrscheinlich sind Sie zu viel angerufen worden, darum sage ich Ihnen heute meine Bitte schriftlich
Mein Advokat Dr Weinmann würde so sehr eine Unterredung mit Ihnen wünschen, es handelt sich wegen der Erbsteuer um Bestimmung der Autoreneinkünfte, die man möglichst gering angeben muss, weil es als Kapital angesehen wird (was wirklich recht ungerecht ist, finde ich dass es doch sicher sehr schwankend sein wird) Ich konnte Dr W. niemanden andern nennen als Sie, als bester Freund und auch als Autor, der competent ist seine Meinung zu sagen. Was die Opern betrifft hat Schalk eine Art Gutachten gegeben. Dr W. wird Ihnen das alles besser erklären können als ich. Wollen Sie also die grosse Güte haben den Mann einmal in nächster Zeit zu einer Ihnen passenden Stunde zu empfangen? Natürlich müsste ich es einige Tage früher wissen, da der Mann sehr beschäftigt ist und auch oft Verhandlungen hat. Bitte rufen Sie mich einmal zwischen 10–11 vorm an, wo ich fast immer zuhaus bin und lassen Sie mich ein Wort wissen.
Ich war drei Wochen in Berlin, habe Olga gesehen, die ich sehr wohl fand und war entzückt über die Wohnung, die ich so besonders geschmackvoll fand. Heini konnte ich leider nicht sehen. Raimund ist jetzt bis auf weiteres in Berlin bei einer Filmsache und ich glaube dass es aussichtsreich ist. Ich selbst bin seit gestern in der neuen Wohnung und gewöhne mich langsam. Es hat gegenüber der Stallburggasse viele Vorteile.
Ich hoffe Sie schauen sichs einmal an. Sie werden viele bekannte Dinge hier vorfinden, die Sie an die Elternwohnung und an Hugo |erinnern werden! – – – – alles das ist ja so traurig!
Viel Herzliches
Ihre
[handschriftlich:] Gerty
    Bildrechte © University Library, Cambridge