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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [5. 3. 1931]
Hofmannsthal, Gerty
Wien
Empfang: [5. 3. 1931 – 9. 3. 1931?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 43
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.299 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Bleistift (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift beschriftet »Hugo«, das Datum ergänzt: »4/3 931« und eine Unterstreichung vorgenommen
Ordnung von unbekannter Hand nummeriert: »650«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Gerty Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [5. 3. 1931]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02544.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02544«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 5. 3. 1931

Aufenthaltsorte
Tagebuch
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Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
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Gerty Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, [5. 3. 1931]

|Donnerstag

Lieber Arthur,

Hier zwei Verträge die insofern differieren, als die Summe von Strauss an Hugo bei Abschluss des Vertrages (die ich übrigens vergass zu erwähnen) in dem früheren Vertrag in Mark ausgedrückt war und dann in Dollar, ferner jetzt nur mehr 20% vom Ladenpreis des Buches statt wie im Anfang 25% gezahlt werden. Sonst sehe ich nichts wesentlich verschiedenes. Diese Vorauszahlung d. h. einmalige Zahlung von 3500 Dollar vermindert etwas die Ungerechtigkeit dass nur Strauss von Fürstner so hohe Bezahlung bei Ablieferung der Oper kriegt. Aber dass die Oper blos 7% abrechnet ist schon irgend eine komische Sache, denn tatsächlich rechnen sie schon mehr ab nur nimmt sich Fürstner wegen der hohen Zahlung an Strauss die Differenz, was bei gut gehenden Opern doch zu hohen Gewinn für ihn ist. Verstehen tu ich die Sache nicht recht, weiss aber dass Hugo mit Schalk darüber sprach, auch mit Strauss darüber Aussprachen hatte, die aber zu nichts führten.
Bitte telephonieren Sie mich einmal an, womöglich doch lieber einen Tag früher und kommen einen Sprung heraus, auch vormittag wies Ihnen passt.
Wenn es vor dem 11ten sein könnte wärs mir sehr lieb weil ich dann immer unsicher bin ob nicht der Raimund gerade ankommt mit dem ich dann hier in aller Eile vieles Geschäftliche zu tun habe.
Von Herzen Ihre
[handschriftlich:] Gerty
    Bildrechte © University Library, Cambridge