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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 3. 1931
Herzfeld, Marie
Wien
Empfang: [5. 3. 1931 – 9. 3. 1931?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Privatbesitz, Reinhard Urbach,
Typ Brief
Beschreibung Fotografische Vervielfältigung, 1 Blatt, 4 Seiten, 907 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mutmaßlich mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen
Zusatz Das Original des Briefes ist verschollen. Eine Kopie des Briefes wurde am 20. 10. 1972 von Heinrich Schnitzler an Reinhard Urbach übermittelt.

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Marie Herzfeld an Arthur Schnitzler, 5. 3. 1931. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02589.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02589«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 5. 3. 1931

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Marie Herzfeld an Arthur Schnitzler, 5. 3. 1931

den 5. März 1931
Sehr geehrter Herr Doktor, verzeihen Sie, wenn ich Ihre Muße – Arbeitsmuße – störe und mit einer Frage in Ihre Einsamkeit breche. Auf Wunsch der Zeitschrift »Corona« habe ich aus meinen Loris-Erinnerungen und Loris-Briefen einen Aufsatz zusammengestellt, |in dem ich auch aus den schönen Briefen schöpfe, die Sie im Aprilheft der N. R. v. 1930 hatten. Am 19. Juli 92 spricht Hofmannsthal von dem Renaissancedrama, an dem er arbeite: mir erzählte er davon nichts, obwohl er um diese Zeit mit mir lebhaft korrespon|dierte, und ich wagte, trotz einiger innerer Einwände, die Hypothese, dass es sich um eine Beschäftigung mit d. geretteten Venedig handelte, die er dann später, wie Sie wissen, mehrmals neu aufnahm und erst nach Jahren zu Ende brachte. |Wollen Sie, aus Ihrem besseren Wissen, mich aufklären? Ich wäre Ihnen sehr dankbar! Aber die Sache drängt! In großer Schätzung,
Marie Herzfeld
    Bildrechte © Reinhard Urbach, Privatbesitz