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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 10. 1908
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [13. 10. 1908 – 17. 10. 1908?]
Hauschner, Auguste
Berlin
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.955
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 2 Blätter, 2 Seiten, 1.179 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, lateinische Kurrentschrift (» Hauschner «, dasselbe neuerlich am 2. Blatt und dort auch Datierung: »12/10 08«)
2) roter Buntstift (vier Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Auguste Hauschner, 12. 10. 1908. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02585.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02585«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 12. 10. 1908

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Kalliope Verbundkatalog
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Auguste Hauschner, 12. 10. 1908

|12. Okt. 08.

Verehrte Frau,

Ich weiss natürlich nicht mit Bestimmtheit zu sagen, in welchen Zeitungen Besprechungen meines Romans noch nicht erschienen sind, da ich ja wahrscheinlich nicht alle Blätter zu Gesicht bekommen habe, in denen Kritiken veröffentlicht waren. Nur aufs gerate Wohl kann ich einige Zeitungen nennen, von denen ich nicht weiss, ob sie schon etwas gebracht haben, zum Beispiel: »Tag«, »Nord und Süd«, »Westermann«, »deutsche Revue«, »Neue Revue« u. s. w. Gewiss haben die meisten dieser Blätter ständige Berichterstatter und so kann ich Ihnen beim besten Willen keinen Rat erteilen. Dass Sie aber irgendwo vergeblich anklopfen könnten, wo die Besprechung über meinen Roman noch nicht vergeben wäre, kann ich mir kaum denken und ich möchte gewiss nicht gern darauf verzichten Sie irgendwo gedruckt zu lesen, umsoweniger als mir ebenso wie Ihnen nicht wenige vollkommen verständnislose zu Gesicht gekommen sind. Ich darf Sie wohl darum bitten, mir Ihre Kritik nach Erscheinen zuzusenden, danke Ihnen sehr für Ihr Interesse und jetzt da ich ihn gelesen habe |nochmals und herzlich für Ihren Roman.
In aufrichtiger Hochschätzung
Ihr sehr ergebener
 
Frau Auguste Hauschner, Berlin.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar