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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 3. 1931
Herzfeld, Marie
Wien
Empfang: [10. 3. 1931 – 14. 3. 1931?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.3436,6
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 620 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift Vermerk »Herzfeld.« und »(Hofmsthl« sowie drei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Marie Herzfeld an Arthur Schnitzler, 10. 3. 1931. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02595.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02595«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 10. 3. 1931

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Marie Herzfeld an Arthur Schnitzler, 10. 3. 1931

Sehr geehrter Herr Doktor!

Trotz des negativen Inhaltes Ihrer Zeilenhaben sie mich doch sehr erfreut. Mir war es, trotz der Maschinschrift, als hörte ich plötzlich Ihre Stimme, nur war sie tiefer und ernster geworden, im Lauf der Jahre, in denen man |allerlei durch- und mitgemacht hat.
Ich gehe leider gar nicht mehr ins Theater, – ich bin fast taub, – doch ich folge Ihrer Produktion für die Bühne, indem ich Ihre Stücke lese: sie verlieren dabei nichts. Mit Dank und den wärmsten Grüßen,
Marie Herzfeld
NB. Ich schreibe an Prof. Zimmer, wegen des Ren.-Dramas; der wird mehr wissen!
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar