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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 7. 3. 1931
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [7. 3. 1931 – 11. 3. 1931?]
Herzfeld, Marie
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.993
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.034 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (mit rotem Buntstift Vermerk » Herzfeld « und sieben Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 7. 3. 1931. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02598.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02598«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 7. 3. 1931

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Philip Moeller, 7. 3. 1931

  • Moeller, Philip

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hrsg. v. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984. (PDF unter: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 7. 3. 1931

|7. 3. 1931

Verehrtes Fräulein.

Dass es sich bei dem in Hofmannsthals Brief vom 19. Juli 92 und am 4. August erwähnten Renaissancedrama schon um die Vorarbeiten zum »Geretteten Venedig« handeln könnte, halte ich für durchaus unwahrscheinlich; Positives kann ich freilich nicht behaupten. Ich vermag mich auch nicht zu erinnern, dass Hofmannsthal mir später von dieser fünfaktigen Renaissancetragödie »dramatisierter Novelle«, äusserlich im Stil von »Romeo und Julie« später wieder gesprochen oder mir Verse daraus vorgelesen hätte. Immerhin wäre es denkbar, dass Stellen aus dem Entwurf in andere Werke von ihm übergegangen sind, vielleicht sogar ins »Gerettete Venedig«.
Möglich auch, dass er mir seinerzeit mehr von jener Tragödie erzählt oder mir manchmal auch daraus vorgelesen hätte; – das wäre ja bald 40 Jahre her und man hat ja leider mancherlei vergessen.
Ich freue mich, nach so langer Zeit wieder einmal direkt von Ihnen etwas gehört zu haben und bin mit herzlichen Grüssen
Ihr aufrichtig ergebener
 
Fräulein Marie Herzfeld,
Wien III.
Oetzeltg. 1.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar