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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 6. 1889
Goldmann, Paul
Wien
Empfang: [14. 6. 1889 – 18. 6. 1889?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3162
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.212 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 14. 6. 1889. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02639.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02639«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 14. 6. 1889

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 14. 6. 1889

Chef-Redacteur: Dr. F. Mamroth. – Redaction: IX., Berggasse 31.
Wien, den 14. Juni 1889.

Sehr geehrter Herr Doctor!

Soeben erhalte ich von Herrn Boxer die gewünschte Empfehlung. Ich halte es für sehr günftig, daß er selbst es übernommen hat, Ihnen diese Empfehlung zu geben, da College Boxer, wie ich weiß, zu all den Herren der Berliner Schriftsteller-Welt infolge seiner einflußreichen Stellung als Correspondent dreier großer Wiener Blätter sehr gute Beziehungen hat.
Wenn ich mir nun erlauben |darf, Ihnen noch weiterhin einen Rath zu geben, so geht derselbe dahin: Übersenden Sie das Manuscript dem Paul Lindau bald, damit er die Sendung erhält, bevor er in’s Bad fährt; adressiren Sie ferner an ihn direct, nicht an die Redaction; nun legen Sie in Ihrem Begleitschreiben ganz offen den Grund des Empfehlungs-Briefes dar: daß Ihnen nichts ferner gelegen, als dadurch sein Urtheil beeinflussen zu wollen, daß Sie im Gegentheil – was Ihnen, als unbekannten jüngern Litteraten sonst vielleicht unmöglich gewesen wäre – dadurch nur erreichen wollten, daß Ihr Manuscript von ihm gelesen werde.
Die Wärterin haben Sie hoffentlich schon herausgeputzt; einen hübschen, markanten Titel werden Sie wohl noch finden; und dann |– Glückauf zur Fahrt! . . . 
Ich empfehle mich Ihnen Hochachtungsvoll
Ihr ergebener
Dr. Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar