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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 4. 7. [1896]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [5. 7. 1896 – 7. 7. 1896]
Schnitzler, Arthur
Hamburg
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3166
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 893 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »96« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 4. 7. [1896]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02780.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02780«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 4. 7. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 4. 7. [1896]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 4. Juli.
Bureau à Paris

Mein lieber Freund,

Alsschön willkommen in Hamburg und von Herzen frohe Fahrt!
Dieser Brief soll Dir nur einen Gruß von mir bringen.
Neues weiß ich nicht.
Auch hab’ ich keine Ahnung, wann ich von hier fortkomme. Die verfluchten Schwätzer im |Palais Bourbon machen keinerllei Anstalten, in die Ferien zu gehen. Auch sonst erscheint mir meine Reise im dunkelsten Nebel.
Ich schreibe Dir nach Hamburg, weil das noch im Bereich der Vorstellungs-Möglichkeit liegt. Aber kannst Du Dir, ehrlich gesagt, ein Poste restante-Büreau in Trondjhem vorstellen? Ich nicht.
Wie alle Jahre habe ich natürlich Furcht, Dich |wiederzusehen, – diesmal aber mehr als je.
Gott befohlen, mein lieber Freund, und möge Dir der schwedische Himmel hold sein (wenn es überhaupt in diesem Lande, das seit Gustav Adolph jede Existenzberechtigung verloren hat, so etwas gibt, wie einen Himmel).
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar