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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 1. [1897]
Goldmann, Paul
Paris
Empfang: [9. 1. 1897 – 11. 1. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3167
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.149 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »97« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 8. 1. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02800.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02800«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 8. 1. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 8. 1. [1897]

Fondateur M. L. Sonnemann.
Journal politique, financier,
commercial et littéraire.
Paraissant trois fois par jour. Paris, 8. Januar.
Bureau à Paris

Mein lieber Freund,

Da ich nicht weiß, ob Du nicht beifolgende Notiz in der Frankfurter Zeitung übersehen hast, schicke ich sie Dir der Sicherheit halber. Sie ist natürlich von mir geschrieben; aber da Bahr an eine Vereinbarung zwischen Dir und mir glauben würde und sich wahrscheinlich an Dir bei der ersten Gelegenheit rächen würde, halte ich es für besser, ihm einstweilen nichts von meiner Autorschaft zu sagen. |Einmal mußte man doch gegen den Schwindel protestiren, den der Kerl treibt.
Von Brandes erhielt ich dieser Tage einen Brief, den ich Dir schicken werde, sobald ich ihn beantwortet habe. Er schreibt unter Anderem:
»À propos, meinem Versprechen getreu sandte ich an Herrn Hofmann-Beer meine neue Sammlung Essais, er hat mir aber mit keiner Silbe geantwortet. Auch Schnitzler vergißt mich, sandte mir nicht sein Schauspiel
|Du wirst dem Manne gewiß rasch schreiben. Aber auch Richard sollte ihm antworten. Das Nicht-Schreiben ist ein Verfahren, das sich nur im Verkehr mit Freunden bewährt, das aber seine Unzuträglichkeiten hat, wenn man es auch gegenüber Fremden anwendet.
Viele herzliche Grüße an Dich und Richard!
Dein treuer
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar