Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 7. 1899
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [3. 7. 1899 – 7. 7. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.823 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 2. 7. 1899. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02878.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02878«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02878.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 2. 7. 1899 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1899-07-02 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 2. 7. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Olga Schnitzler an Arthur Schnitzler, 2.7.1899

Quelle: Max Haberich: Arthur Schnitzler. Anatom des Fin de Siècle. Die Biografie. Wien: Kremayr und Scheriau 2017, ISBN 13: 9783218010641, Anhang: Korrespondenz Arthur und Olga Schnitzler, S. 277–293.

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 2. 7. 1899

und
Handelsblatt.
Telegramm-Adresse:

Mein lieber Freund,

Nun bist Du wohl wieder aus Slavonien zurück und hast Dich hoffentlich recht erholt. Ich habe die Antwort auf Deinen letzten lieben Brief von Tag zu Tage hinausgeschoben, in der Hoffnung, Dir Genaueres über meine Reisepläne mittheilen zu können; aber es will sich nicht klären. Jetzt ist wieder einmal bestimmt, daß ich nach Rennes gehen soll. Der Dreyfus-Prozeß dürfte Mitte oder Ende Juli stattfinden. Dann habe ich noch einige Zeit in Paris zu thun. Voraussichtlich werde ich so gegen Mitte August fertig sein, aber sicher ist das auch nicht. |Kann ich im August meinen Urlaub antreten, so will ich nach der Schweiz gehen. Das ist von hier aus das Nächste und Billigste. Auch brauche ich starke Höhenluft und denke darum an so etwas wie das Engadin. Nach Österreich kann ich diesmal nicht kommen, aus mancherlei Gründen nicht. Wenn ich also nach der Schweiz gehe, so wirst Du Dich, wie ich zuversichtlich hoffe, mit mir vereinigen. Auch Dir wird es gut thun, einmal aus Österreich herauszukommen. Da ich aber noch gar nichts Bestimmtes sagen kann, so bleibt mir nichts übrig, als Dich zu bitten, mich stets auf dem Laufenden über Deine Adresse zu erhalten. Du kannst mir immer nach Frankfurt an die Zeitung schreiben; alle Briefe werden mir nachgeschickt. |Hoffentlich höre ich also bald wieder von Dir.
Sonst war Dein letzter Brief wieder einmal recht traurig. Ich wünsche mit Ungeduld den Augenblick herbei, wo ich Dich endlich wieder einmal sehen und sprechen kann. Das Reisen verfehlt hoffentlich auf Dich nicht seine bewährte Wirkung. Aber nur nicht allein reisen! Jemanden mußt Du mitnehmen, und wenn es der größte Schafskopf wäre. In ein paar Wochen hoffentlich komme ich dann zu Dir, obwohl ich diesmal gerade keine heitere Gesellschaft für Dich sein werde.
Bitte, schreib’ mir bald!
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
  1. 1 Für die Redaktion bestimmte Briefe und Sendungen wolle man nicht an die Person eines Redakteurs, sondern stets an die Redaktion der Frankfurter Zeitung adressiren.
Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar