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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 12. [1899]
Goldmann, Paul
Frankfurt am Main
Empfang: [7. 12. 1899 – 11. 12. 1899?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3169
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.206 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »99« vermerkt
2) mit rotem Buntstift fünf Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 12. [1899]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02897.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02897«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 6. 12. 1899

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 6. 12. [1899]

|Frankfurt, 6. Dezember.

Mein lieber Freund,

Eine kleine Anfrage, die ich Dich aber bitten muß, streng vertraulich zu behandeln. Die »Frankfurter Zeitung« sucht einen zweiten Feuilleton-Redakteur, eine Hilfskraft für Dr. Mamroth; eventuell könnte der Betreffende zugleich das Musik-Referat übernehmen. Weißt Du Jemanden, einen jüngeren oder älteren Mann, der geeignet wäre? Was ist beispielsweise mit |Alfred Gold?
Weiter, gleichfalls vertraulich: Wassermann ist nicht mehr zu halten. Er hat die Berichterstattung gar zu gewissenlos geführt. Man wird ihm am 1. Januar kündigen. Ich habe bereits Alles gethan, um Schwarzkopf die Stelle zu verschaffen. Mein Onkel ist einverstanden, und wenn mir die Canailleseine Frau, nicht dazwischen hetzt, wird es wohl werden. Mir hätte, offen gestanden, Hirschfeld |näher gelegen. Aber Dir zuliebe soll es Schwarzkopf sein – wenn eben nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann
Was macht Richards Drama? Und was dasjenige von Hoffmannsthal? Letzterer hat mir vor einigen Wochen |sein Buch geschickt mit einer Widmung: »in herzlicher Sympathie«. Ich hatte Lust, ihm meines zurückzuschicken mit der Widmung: »in sympathischer Herzlichkeit« – habe es aber unterlassen.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar