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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 13. 4. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [14. 4. 1900 – 18. 4. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 956 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »900« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 13. 4. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02910.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02910«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 13. 4. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 13. 4. [1900]

Berlin, 13. April.

Mein lieber Freund,

Warum höre ich denn so gar nichts von Dir? Die zwei Ansichtspostkarten habe ich wohl erhalten, aber sie geben mir mehr Aufschluß über die Gegend, als über Dein Ergehen. Hast Du unterwegs nicht einmal eine Viertelstunde, um mir etwas ausführlicher zu berichten, was Du erlebst und wie Du Dich fühlst? Ich weiß nicht einmal, ob Du schon zurück bist. Und wann kommst Du nach Berlin? Hätte ich gewußt, ob Du bereits wieder |heimgekehrt bist, so wäre ich vielleicht über Ostern nach Wien gekommen. Aber bei dieser Nachrichtenlosigkeit habe ich mich zu einem Entschluß nicht aufschwingen können. Bitte, schreib’ mir bald!
Ich hätte gern über das Gastspiel der Sorma in »Liebelei« berichtet. Aber am ersten Abend war eine blödsinnige Première im Schauspielhause; und am zweiten konnte ich auch nicht hineingehen. Es steht in den Sternen geschrieben, daß ich nie ein Stück von Dir auf der Bühne sehen soll.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar