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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 5. [1900]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [2. 6. 1900 – 5. 6. 1900?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3170
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 576 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »900« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 31. 5. [1900]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02918.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02918«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 31. 5. 1900

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 31. 5. [1900]

|Berlin, 31. Mai.

Mein lieber Freund,

Der Direktor des Lessing-Theaters hat eben dem Frl. Glümer ihre dreimonatliche Kündigung geschickt. Das arme Mädel, die heut bereits nach Wien reisen wollte, ist ganz niedergeschmettert. Wir sitzen eben bei Glümers zusammen und berathen. Das heißt Gusti und ich. Mizzi ist nach durchwachten und durchweinten Nächten endlich ein wenig eingeschlafen. Ich sage, das Nöthigste sei, Dir zu |schreiben. Vielleicht kannst Du rathen oder helfen. So schreibe ich Dir also. Die Mädels hätten Dir ohnedies dieser Tage Mittheilung gemacht.
Viele treue Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar