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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 5. 7. 1893
Schnitzler, Arthur
Bad Ischl
Empfang: 6. 7. 1893
Salten, Felix
Wien
Textzeuge 1
Signatur A, Wien, Wienbibliothek im Rathaus, ZPH 1681, 2.1.516
Typ Brief
Beschreibung 2 Blätter, 6 Seiten, 1.501 Zeichen (Briefpapier mit Trauerrand)
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand Nummerierung der Doppelseiten des Konvoluts: »81«–»83«
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 209–210.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Felix Salten, 5. 7. 1893. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02958.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02958«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 5. 7. 1893

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Olga Waissnix an Arthur Schnitzler, 5.7.1893

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 5. 7. 1893

|Pension Leopold, 5/7 93.

Mein lieber Salten,

das wichtigste zuerst: gestern per Bic. in Strobl, heut in Anzenau gewesen – geht im ganzen recht gut. Leider immer allein; Richard kommt nach (wie gestern) oder auch nicht (wie heute.) – Geschrieben noch nichts; und |heute früh, einsam, in Anzenau, die Verse meines allegor Gedichts in Ihrem Sinne in regelmäßige Jamben übertragen. –
– Meine Stimmung recht schlecht. Leer, traurig. – Heut hab ich sogar geweint – in Anzenau! – Außerdem hab ich durch den sonderbarsten der Zufälle auch noch neue Dinge erfahren – |aus Salzb. – also eigentlich sehr alte Dinge – O Mensch, ahnen Sie etwa, wie gescheidt ich war, als ich das Märchen schrieb? – Bitte, fragen Sie noch nichts in einem eventuellen Brief, den Sie mir schreiben – ich wäre nervös, wenn ich es verraten müßte. –
– Jarno hab ich gesprochen; |der hatte natürlich mein Stück überhaupt noch nicht gelesen; ist ein Komödiant, aber nebstbei ein gescheidter ungarischer Jud u wahrscheinlich ein großes Talent. – Jetzt ist er vom Abschiedssouper sehr entzückt, und Wild (der Direktor) führt am Montag |»Frage« u »Abschiedsouper« auf, ohne sie gelesen zu haben, oh nicht wegen Jarnosondern weil er sich denkt, dass mein Name (oh nicht als Dichter!!) ihm das Haus füllt. –
– Sagen Sie’s aber noch niemandem. Wenn es sicher ist, avisire ich Sie – Wo ist Paul Horn? Vielleicht |gibt »seine« Grethe die Cora. – Wann kommt Richard Specht? – Einmal will ich mit Rich. BHof nach Salzburg mittells der neuen Bahn. –
– Seien Sie so gut und schreiben Sie sofort. –
Herzlich der Ihre
Arthur
    Bildrechte © Wienbibliothek im Rathaus, Wien