Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 1. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [30. 1. 1901 – 3. 2. 1901?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3171
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.604 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Beilage handschriftlicher Brief Marie und Auguste Glümer, 1 Blatt, 3 Seiten, Handschrift Auguste Glümer, Bleistift, deutsche Kurrent
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »901« vermerkt
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 1. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03056.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03056«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03056.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 1. [1901] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1901-01-29 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 29. 1. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 29. 1. [1901]

Berlin, 29. Januar.

Mein lieber Freund,

Auch ich war unruhig, aber es liegt kein Gund dazu vor, wie beifolgender Brief beweist. Da ich ein großes Mißtrauen gegen den behandelnden »Wunderdoktor« hatte, sandte ich das Mädel zu meinem Freunde Dr. Kuttner (den Dr. Hajek kennt u. schätzt). Die Visite fand gestern statt. Dr. K. telephonirte mir: Besserung sei bald zu erwarten. Er glaube, daß der behandelnde Arzt mit seinen Heilmitteln (Arsenik) im Wesentlichen auf dem rechten Wege sei, wünsche |auch, daß das Fräulein weiter bei diesem Arzt in Behandlung bleibe, da er großen psychischen Einfluß auf seine Patienten habe. Die Behandlung in der Nassei allerdings eine »Gemeinheit«. Ob Malaria vorliege, könne man nicht wissen, solange keine Temperatur-Messungen u. Blut-Untersuchungen vorgenommen, woran der behandelnde Arzt nicht zu denken scheine. . . . 
Daß man Dich doch noch ehrengerichtlich verfolgt, ist |empörend! Sei nur ja recht vorsichtig und thue keinen Schritt, ohne vorher mit Rechts- und Landeskundigen Dich berathen zu haben!
In Eile!
Dein
P. G.
 
|[handschriftlich Auguste Glümer:] Lieber Herr Doktor,
Vor allem vielen Dank für Ihre Bemühungen. Wir sind heute mit Beruhigung von Dr Kuttner weggegangen. Ausführlicher werde ich Ihnen mündlich berichten. Die Krankheit, die |sich plötzlich gestern, Sonntag Nachm. brach, ist tatsächlich im Verschwinden und kein Rückfall mehr zu befürchten. – Wir sind Ihnen jedenfalls für diese Beruhigung sehr dankbar, die wir uns selbst zu verschaffen, |wahrscheinlich noch nicht die Energie gehabt hätten. – Bitte gelegentlich um ein Stückchen Ihrer freien Zeit.
Mit besten Empfehlungen für Ihre Frau Mamma 
Ihre ergebenen
Marie + GustiGlümer
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar