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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 8. 1896
Salten, Felix
Bad Ischl
Empfang: [10. 8. 1896 – 14. 8. 1896?]
Schnitzler, Arthur
Skodsborg
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 1
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 927 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »77«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, 8. 8. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03178.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03178«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 8. 8. 1896

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Adele Sandrock an Arthur Schnitzler, 8.8.1896

Quelle: Renate Wagner (Hg.): Dilly. Geschichte einer Liebe in Briefen, Bildern und Dokumenten. Wien/München: Amalthea 1975.

Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 8. 8. 1896

|Ischl, 8. Aug. 96.
Lieber Arthur, die Tischkarte, welche Ihnen von Schlesingers aus zukam, kann auch als Document für die Langeweile gelten, mit der man hier seine Zeit hinbringt. Ich wohne mit den Mädeln auf einem Gang, was einige Annäherung unvermeidlich mit sich gebracht hat. Frl. M. und ich stehen geradeso zu einander, wie in Wien. Die Radtour konnte noch nicht unternommen werden, weil ihr 83 jähriger Vater krank ist, und außerdem noch, weil es beständig schüttet.
Neulich war ich bei Mitterwurzer zu Tisch in Aussee. Er war auch da, und fand Ihren Anatol, wie auch das Märchen »frivol«. Er studirt den Holofernes und wird auf meine Veranlaßung auch den Herodes ansehen. Mein Stück (den Einacter) hab ich ihm erzählt, und es gefiel ihm ganz besonders. Man braucht Einacter dieses Jahr und so hab’ ich vielleicht einige Chance, wenn ich nur damit zustande komme. Grüßen Sie Richard und Paula, und – wenn er schon da ist – Dr Goldmann.
Herzlichst Ihr
Salten
    Bildrechte © University Library, Cambridge