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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 19. 8. 1896
Schnitzler, Arthur
Skodsborg
Übermittlung: 19. 8. 1896
Kopenhagen
Zustellung: 27. 8. 1896
Grundlsee [Gemeinde]
Empfang: 27. 8. 1896
Herzfeld, Marie
Grundlsee [Gemeinde]
Textzeuge 1
Signatur D, keine Angabe, Privatbesitz,
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, Kuvert, 1.418 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Versand Stempel 1:
Stempel 2:
Stempel 3:
Ordnung mit Bleistift Vermerk: »Zu 354« auf der Rückseite des Kuverts
Zusatz 1) Zeitweise im Besitz von Gerhard Fichtner (1932–2012), vgl. die Erwähnung in seinem Aufsatz Rückblick auf »Leonardo«. Ein unbekannter Brief Sigmund Freuds vom 21. November 1932. In: Luzifer–Amor, H. 11, 1993, S. 135.
2) Versteigert bei Stargardt, Katalog 714 (Auktion 28. 4. 2026), Lot 163, um 750€.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 19. 8. 1896. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L04328.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L04328«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 19. 8. 1896

Aufenthaltsorte
Wiener Schnitzler
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Marie Reinhard, 19. 8. 1896

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 19. 8. 1896

|Dr. Arthur Schnitzler, Wien IX. Frankgasse 1.
Fräulein Marie Herzfeld

|d. Z. Skodsborg,
19. 8. 96.

Verehrtes Fräulein,

für Ihre ganz außerordentliche Liebenswürdgkeit danke ich Ihnen etwas verspätet, denn Ihr Brief ist mir erst gestern hier, in Skodsborg zugestellt worden, wo ich seit ein paar Wochen bin. So konnte es sich fügen, dass ich Georg Brandes gerade an dem Tag, wo mir durch Sie |der Wortlaut seiner Bemerkung über mich vermittelt wurde, persönlich kennen lernte. Ich habe gestern bei ihm drei höchst angenehme Stunden verbracht und viel amusantes von ihm erfahren, das nie in eine Literaturgeschichte kommen wird, umso literarische Größen es sich auch gehandelt hat.
Was Sie, verehrtes Fräulein |mir von Ihren eignen Ansichten über die L. mittheilen, ist viel weniger, als ich gerade von Ihnen gern vernommen hätte. Es wird sich vielleicht doch heuer in Wien Gelegenheit ergeben, über das und auch über manches andre mit Ihnen zu reden; denn wie hoch ich die Klarheit ihres Urtheils und die ruhige Einfachheit schätze, mit der Sie es immer |auszudrücken wissen, brauch ich Ihnen wohl nicht erst zu versichern. In der letzten Zeit habe ich so wenig von Ihnen zu Gesicht bekommen; jetzt wird man hoffentlich bald wieder mehr von Ihnen lesen können.
– Auch für ihre freundlichen Wünsche herzlichsten Dank; sie erschienen im rechten Moment!
Mit verbindlichsten Grüßen
Ihr Sie aufrichtig hochschätzender
Arthur Schnitzler
    Bildrechte © Privatbesitz, keine Angabe