Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 8. [1902]
Goldmann, Paul
Mürren
Empfang: [13. 8. 1902 – 17. 8. 1902?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3172
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.244 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »902« vermerkt

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 12. 8. [1902]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03219.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03219«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03219.html |titel=Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 12. 8. [1902] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1902-08-12 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 12. 8. 1902

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 12. 8. [1902]

12. August

Mein lieber Freund,

Nochmals innigste Glückwünsche. Nun hast Du auch einen Sohn. So kommt Alles. Ich wünsche Deinem Sohn all’ das Gute und Liebe, das ich Dir selbst wünsche, – und das issehr viel. Wie wird er heißen? Sieht er schon Jemandem ähnlich? Was macht die Mutter? Sage ihr, bitte, in meinem Namen alles Herzliche.
Über Deine literarische |Produktivität freue ich mich nicht weniger. Von dem Junggesellenstück verspreche ich mir sehr viel. Auf das Alt-Wiener Stück bin ich besonders neugierig; auch da erwarte ich mir etwas besonders Feines. Wie hast Du über die »Beatrice« entschieden? Im »Schillertheater« wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach besser gespielt werden, als im »Deutschen«, aber das Schillertheater hat doch nicht das große literarische Publikum und ist ein Provinztheater in der Hauptstadt.
Bitte, schreib’ mir bald |einige Einzelheiten über das Ereigniß in der Hinterbrühl, – an meine Berliner Adresse. Ich werde morgen hier von meinem Onkel abgeholt und weiß noch nicht, wohin wir wandern werden. Wir sitzen hier seit zwei Tagen im dichten Schneegestöber. Weihnachtswetter im August. Hände und Füße sind mir starr vor Kälte; das ist der Grund , weshalb dieser Brief nicht länger wird.
|Tausend Grüße!
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar