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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [19.? 3. 1903]
Salten, Felix
Wien
Empfang: [19.? 3. 1903]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 89, A 2
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.373 Zeichen
Handschrift Bleistift, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »März 903.«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »165«

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Felix Salten an Arthur Schnitzler, [19.? 3. 1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03340.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03340«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 19. 3. 1903

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Weiteres

Felix Salten an Arthur Schnitzler, [19.? 3. 1903]

|Lieber – Goldmanns Feuilleton ist mir – bei allen Erklärungen, die wir uns darüber geben und finden können – doch räthselhaft. Ich bin über die kleinliche und kleingeistige Form erstaunt, und wundere mich, dass einem Werk wie dem »Schleier« gegenüber, der schärfste kritische Angriff in der Plattitüde gipfelt: »denn es ist besser lebendig sein ec.« So gesehen allerdings müßen sich alle Zusammenhänge verlieren. Dass Filippo durch den Treuebruch gegen die Teresina |aus den Angeln gestoßen wird, und dass er im Verlust dieser edelsten Doppelbeziehung (Teresina & ihr Bruder) schon sich selbst verloren hat, das übersieht G. oder er unterschlägt es. Ich bedauere dieses Feuilleton aus vielen künstlerischen und menschlichen Gründen, und vor allem deshalb, weil es der in Wien spielenden Schleier-Affaire vorläufig |einen unrühmlichen Abschluß gibt. Gerade mit Bezug darauf bin ich von diesem Vorgehen doppelt impressionirt, denn G. war in Wien als die Affaire spielte, er hat mitgeholfen und mitgerathen, ist mitempört gewesen, war mit mir bei Burckhard & hat sich für dieses Werk, über das er damals freilich anders sprach als heute, sehr engagirt.
Entschuldigen Sie diese |»Kundgebung.« Sehe ich Sie heute Abend im Café? Ich bin etwa um 11 dort.
Der Titel Interview ist durch ein Missverständnis heute Nachts 3h als ich schon fort war ins Blatt gekommen. Dr Kanner läßt Sie um Entschuldigung bitten.
Herzlichst
Ihr FS
    Bildrechte © University Library, Cambridge