|Berlin, 8. März. Mein lieber Freund,
Ich habe Dich zwei Mal im Hotel gesucht, um Dir zu sagen, daß ich heut Abend leider nicht kommen kann. Ich erhielt heut Morgen telegraphischen Auftrag aus Wien, den Bericht über die Goethebund-Versammlung noch
heut zu schicken, muß ihn mir also heut Abend auf der Redaktion des Berl. Tagebl. besorgen und von dort absenden. Das
dauert mindestens bis 10. Wo u. wann kann ich Dich morgen sehen? Viele herzliche Grüße an Dich und die
Anderen, namentlich an Olga. Dein P. G.
Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar