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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 7. [1903]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [24. 7. 1903 – 28. 7. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3173
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.036 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift das Jahr »903« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 23. 7. [1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03378.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03378«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 23. 7. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 23. 7. [1903]

Berlin, 23. Juli.

Mein lieber Freund,

Unsere Briefe haben sich gekreuzt. Wenn »sie« mit mir kommt (was noch sehr ungewiß ist), werde ich wohl so zwischen dem 5. und 10. August in Wien eintreffen, um von da nach Tirol weiterzufahren. Bist Du dann noch in Wien? Kommt »sie« nicht mit, so gehe ich vielleicht nach Marienbad zur Kur.
Bitte nochmals: empfiehl’ mir |eine schön gelegene, kühle und billige Tiroler Sommerstation, wo man nicht allzusehr unter Beobachtung steht. Richard widerräth Eppan als zu heiß.
Warum regst Du Dich über die Indiskretionen der Zeitungen so auf? Das sind doch die natürlichen Begleiterscheinungen der Berühmtheit. Wenn man so in der Öffentlichkeit steht, wie Du, muß man sich |auch gefallen lassen, daß die Öffentlichkeit sich mit Einem beschäftigt. Ich finde darum die Zeitungen gar nicht so »widerlich«. Und schließlich: was schadet es auch, daß sie melden, was doch bald wahr sein wird. Sei nicht so nervös, mein lieber, alter (entschuldige!) Freund!
Grüße Olga und Heinrich und sei selbst vielmals und herzlichst gegrüßt von Deinem
Paul Goldmn
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar