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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 7. [1903]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [1. 8. 1903 – 5. 8. 1903?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3173
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.037 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift das Jahr »903« vermerkt
2) mit rotem Buntstift zwei Unterstreichungen

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 31. 7. [1903]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03379.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03379«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 31. 7. 1903

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Traumtagebuch

Traum vom 31. Juli 1903

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 31. 7. [1903]

Berlin, 31. Juli.

Mein lieber Freund,

Dank für Deine liebe Karte vom Schneeberg und Deine Briefe.
Noch ists ungewiß, wann ich weggehe. Nächste Woche wird sichs entscheiden, ob »sie« mitkommt. Wenn ja, so reise ich über Wien nach Tirol; wenn nicht, so weiß ich noch gar nicht, was ich mache. Da das Alles so ungewiß ist, bitte ich Dich dringend, nicht auf mich zu warten, mich aber immer in Kenntniß Deines Aufenthalts |zu lassen.
Harden hätte nicht übel Lust, mit Dir und mir ein wenig nach Tirol zu kommen, – auch mit Dir allein, wenn ich nicht mitthäte. Ich habe ihm gestern gesagt, daß Du Dich gewiß freuen wirst, ihn zum Begleiter zu haben, und ich bitte Dich, ihm gleich zu schreiben und ihn zum Mitkommen zu animiren. Er wäre gewiß ein charmanter und unterhaltender Gefährte.
Laß’ mich also wissen, |welche Reise-Entschlüsse Du gefaßt hast, ebenso wie ich Dir sofort Mitteilung machen werde, sobald ich Genaues weiß. (Möglich, daß ich, wenn ich Begleitung habe, doch nach Welsberg gehe.)
Viele herzliche Grüße an Dich, Olga und Heinrich!
Dein getreuer
Paul Goldm
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar