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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 4. 1909
Goldmann, Paul
Edlach
Empfang: [27. 4. 1909 – 1. 5. 1909?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3175
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 1.022 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift »Goldmann« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 26. 4. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03468.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03468«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 26. 4. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Paul Goldmann an Arthur Schnitzler, 26. 4. 1909

Telegramm-Adresse:
Edlacherhof, Edlach.
Interurban. Telephon
Edlach Nr. 1.

Lieber Freund,

Beifolgendes Feuilleton von Rudolf Lothar wird Dich vielleicht ebenso amüsiren, wie es mich amüsirt hat.
Wir haben acht Tage der Ruhe in dem reizenden Edlach verbracht, das ich Dir nicht dringend genug empfehlen kann, wenn Du fern von allem mondainen Getriebe (wie es in den Hotels auf dem Gipfel des Semmering herrscht) in erfrischender Luft |Dich eine Zeit lang erholen willst. Heut kehren wir nach Wien zurück, von wo aus wir in wenigen Tagen die Rückreise nach Berlin antreten.
Aufsuchen konnte ich Dich vor meiner Abreise nach Edlach nicht mehr, weil ich buchstäblich keine Stunde frei hatte.
Die Spannung zwischen unseren beiderseitigen Frauen wird sich hoffentlich beilegen lassen. Jedenfalls aber wird zwischen uns Beiden hoffentlich Alles so bleiben, wie bisher.
Ich wünsche Dir einen zweiten Sohn, der ein |ebenso prächtiger Bursch sein möge, wie der erste, – oder, wenn Du Dir eine Tochter wünschest, so bin ich auch mit einer Tochter einverstanden, – u. bin mit herzlichen Grüßen (auch von meiner Frau)
Dein
Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar