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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 20. 4. 1909
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [20. 4. 1909 – 24. 4. 1909?]
Herzfeld, Marie
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.993
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 930 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) Bleistift, lateinische Kurrentschrift (Vermerk » Herzfeld «)
2) roter Buntstift (mit rotem Buntstift drei Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 20. 4. 1909. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L02597.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L02597«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 20. 4. 1909

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Raoul Auernheimer, Irene Auernheimer an Arthur Schnitzler, 20.4.1909

Quelle: The Correspondence of Arthur Schnitzler and Raoul Auernheimer with Raoul Auernheimer’s Aphorism. Edited with introduction and notes by Donald G. Daviau and Jorun B. Johns. Chapel Hill: The University of North Carolina Press, 1972 (University of North Carolina Studies in the Germanic Languages and Literatures, 73).

Weiteres

Arthur Schnitzler an Marie Herzfeld, 20. 4. 1909

|20. April 09.

Verehrtes Fräulein,

Frau Tesi wird von ihrem Gedächtnis getäuscht, wenn Sie Ihnen sagte, dass ich ihr von der Revolutionshochzeit gesprochen hätte. Ich habe von dem Stück schon das beste gehört, habe es aber bisher weder gelesen noch gesehen. Dass Frau Tesi einiges von mir übersetzt hat stimmt. Meine direkten Verhandlungen fandem mit ihrem Gatten Herrn Rottenstern Swestitsch statt. Beide scheinen mir, soweit es die Konventionsverhältnisse zwischen Oesterreich und Russland zulassen, verlässliche Menschen. Ich habe von ihnen, sowohl für Zwischenspiel als für Ruf des Lebens, wenn ich mich recht erinnere auch für den einsamen Weg einige recht minimale Summen, / je 300 Kronen/ als Tantiemengarantie erhalten. Weitere Gelder flossen mir nie zu., was aber wie gesagt an den traurigen Rechtsverhältnissen zwischen Russland und Oesterreich liegen mag. Wie es scheint haben andre österr. und deutsche Autoren auch keine bessern Erfahrungen gemacht.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar