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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 10. 5. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [11. 5. 1901 – 15. 5. 1901?]
Gussmann, Olga
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.5247
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.470 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift
Zufügungen
Ordnung mit Bleistift von Arthur Schnitzler das Jahr »1901.« vermerkt

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Olga Gussmann, 10. 5. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03527.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03527«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Freitag, 10. 5. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Ergänzungen
Ergänzungen
Weiteres

Paul Goldmann an Olga Gussmann, 10. 5. [1901]

Berlin, 10. Mai.

Liebes Fräulein Olga,

Haben Sie vielen herzlichen Dank für das schöne Bild! Es soll mir ein lieber Besitz sein. Diese Wiener Photographen sind doch wahre Künstler. Man bekommt nach diesem Bilde wirklich eine lebendige Vorstellung von Ihnen, und Ihre Persönlichkeit issehr reizvoll darin ausgedrückt.
Mit Dank sende ich Ihnen die Zeitungausschnitte zurück. Bahr hat, |wie gewöhnlich, Blech geschrieben. Das spürt man heraus, wenn man auch die Vorstellung selbst nicht gesehen hat. Ich freue mich, daß Alles gut gegangen ist. Auf die N. Fr. Pr. bin ich neugierig. Oder ist das Referat vielleicht schon erschienen und habe ich es übersehen?
Ob ich Sie im Sommer wiedersehen werde, weiß ich noch nicht. Jedenfalls kann ich nur im August auf Urlaub gehen, |und auch dann will ich nicht herumreisen, sondern irgendwo festsitzen, etwa am Wörthersee. Ich bat Arthur  deshalb, daß er mit Ihnen im August an den Wörthersee kommen möge. Wenn das nicht geht, sehen wir uns hoffentlich auf meiner Rückreise in Wien.
Sie selbst werden mit Arthur gewiß einige schöne |Sommermonate verleben. Lassen Sie alle trüben Gedanken zu Hause und genießen Sie die schöne Welt, die ja überhaupt nur dann wirklich schön ist, wenn man Jemanden neben sich hat, den man liebt. Auch der Naturgenuß kann nur aus dem Herzen kommen; und das Herz bleibt ungerührt, wenn nicht eine Liebe es bewegt. Es gibt keine schönen Landschaften (ohne Liebe nämlich).
Seien Sie herzlichst gegrüßt von Ihrem ergebenen
Dr. Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar