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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 29. 4. [1901]
Goldmann, Paul
Berlin
Empfang: [30. 4. 1901 – 4. 5. 1901?]
Gussmann, Olga
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.5247
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 971 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, deutsche Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Paul Goldmann an Olga Gussmann, 29. 4. [1901]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03530.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03530«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 29. 4. 1901

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Paul Goldmann an Olga Gussmann, 29. 4. [1901]

Berlin, 29. April.

Liebes Fräulein Olga,

Ich habe heut sehr wenig Zeit und kann Ihnen nur in Eile für Ihren Brief danken und Ihnen die Hand drücken. Sicherlich haben Sie einen großen Erfolg gehabt. Ich erwarte bald Bericht. Schicken Sie mir, bitte, auch einige Zeitungsausschnitte. Hätte man nicht ein Referat in der N. Fr. Pr. veranlassen können? Warum haben Sie mir nicht vorher geschrieben?
|Über Salten bin ich ganz Ihrer Ansicht.
Ob ich einen Theil des Sommers mit Ihnen verbringen werde, weiß ich noch nicht. Ich hätte Lust, mich in ein sehr wildes Land schicken zu lassen, weit, weit weg.
Daß ihre Schwester Liesl meinen Brief noch immer nicht beantwortet hat, ist ganz einfach empörend. Sagen Sie, bitte, diesem jungen Geschöpf, daß ich sie zur Erbin meines ungeheuren Vermögens eingesetzt hatte, daß ich sie aber infolge ihres pietätlosen Verhaltens wieder |aus meinem Testament gestrichen habe.
Herzliche Grüße an Sie  Beide und an Herrn Paul von
Ihrem ergebenen
Dr. Paul Goldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar