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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 21. 9. 1911
Goldmann, Eva Marie
Berlin
Empfang: [23. 9. 1911]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.NZ85.1.3160
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 3 Seiten, 725 Zeichen
Handschrift lila Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift Vermerk »Goldmann

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Eva Marie Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 9. 1911. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03540.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03540«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 21. 9. 1911

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Eva Marie Goldmann an Arthur Schnitzler, 21. 9. 1911

|21. IX. 1911.

Verehrter Herr Doctor,

ich danke Ihnen vielmals für Ihre freundlichen Zeilen.
Und ich möchte Ihnen sagen, dass Paul unter dem Zerwürfnis mit Ihnen sehr gelitten hat.
In seinem, und auch |schon in meinem Alter, kommt kein Ersatz mehr für das, was einem genommen wird, was einem theuer war und ein Stück Jugend bedeutet hat.
Ich würde Sie, verehrter Herr Doctor, gerne einmal wieder sprechen, und ich bilde mir ein, dass alles anders gekommen wäre, wenn ich im vergangenen Winter mit in Wien gewesen wäre.
Paul ahnt nicht, dass ich Ihnen heute schreibe, u. wird es auch nicht erfahren.
Er ist augenblicklich nicht hier, sondern wegen eines widerwärtigen Processes in Wien.
Mit den besten Wünschen für |Sie u. die Ihren
Ihre
EvaMarieGoldmann.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar