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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 12. 12. [1914?]
Zweig, Stefan
Wien
Empfang: [12. 12. 1914 – 16. 12. 1914?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.055 Zeichen
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift Vermerk: »Zweig«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 388–389.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 12. 12. [1914?]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03648.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03648«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 12. 12. 1914

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 12. 12. [1914?]

Wien, 12. XII
Verehrter Herr Doktor, Romain Rolland schreibt mir soeben »Je recois le noble écrit de Arthur Schnitzler. Je le traduirai avec plaisir et je prierai Seippel de le faire paraître dans le Journal de Genève. (Envoyez moi un second exemplaire pour un journal de la Suisse Allemande.) Je crains seulement qu’on n’objecte que personne, ici ni en France, n’a entendu parler de ces mensonges; personne chez nous, n’a élevé, ni pensé a elever des accusations semblables contre A. S., ni contre aucun des principaux écrivains allemands.«
Ich freue mich für Sie, dass die Lügen also kurze Beine hatten und vorläufig nicht über Russland hinausgelaufen sind. Das Dementi kann aber doch nur |von Vorteil sein. Wenn Sie noch ein Exemplar haben, so senden Sie es am besten direct an Romain Rolland Genf, Hôtel Beau Sejour.
Das kleine Gedicht für das Lied Ihrer Frau Gemahlin leistet der guten Verdeutschung hartnäckigen Widerstand. Hier wie überall offenbart sich’s neuerlich, dass das Einfachste immer auch das Schwerste ist.
Ich bleibe in treuer Ergebenheit und Verehrung Ihr
Stefan Zweig
    Bildrechte © University Library, Cambridge