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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 2. 11. 1929
Zweig, Stefan
Salzburg
Empfang: [3. 11. 1929 – 5. 11. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.101 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift blaue Tinte, lateinische Kurrentschrift (Korrekturen, Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler mit rotem Buntstift beschriftet: »Spanien« und fünf Unterstreichungen
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 446.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 2. 11. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03691.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03691«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 2. 11. 1929

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Pollaczek: Schnitzler und ich
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Kino

Schnitzler geht ins Kino, 2. November 1929

Quelle: »A. ist manchmal wie ein kleines Kind«. Clara Katharina Pollaczek und Arthur Schnitzler gehen ins Kino. Herausgegeben von Stephan Kurz und Michael Rohrwasser unter Mitarbeit von Daniel Schopper. Wien, Köln, Weimar: Böhlau Verlag 2012.

Weiteres

Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 2. 11. 1929

2. November 1929.

Lieber, verehrter Herr Doktor!

Ich nütze jede Gelegenheit gern, mich an Sie zu wenden und die vorliegende ist ein Brief von Herrn A. del Vayo, (dem Leiter des Verlags Editorial Espana, Madrid, Palacio de la Prensa, Plaza del Callao 4), der sich bei mir beklagt, dass er an Fischer wegen des Uebersetzungsrechts ihrer »Therese« geschrieben habe, ohne aber eine Antwort zu erhalten. Er lässt Sie nun durch mich bitten, erstlich, dass Sie dort nachfragen mögen, zweitens, ob Sie ihm bald etwas Neues von sich in Aussicht stellen könnten. Ich kenne ihn persönlich und die geschäftlichen Beziehungen zu dem Verlage sind durchaus angenehm und korrekt.
Noch in den nächsten Tagen grüsst Sie ein kleines Buch Erzählungen von mir und hoffentlich habe ich endlich Gelegenheit, bei Ihnen vorzusprechen. Mein letzter Aufenthalt in Wien war furchtbar überhetzt und als ich endlich bei Berta Zuckerkandl Ihre geheime Telefon-Nummer auskundschaftete und Sie anrief, meldete sich an jenem Sonntag Nachmittag niemand bei Ihnen.
In alter Herzlichkeit und Verehrung ergeben
Ihr
[handschriftlich:] Stefan Zweig
[maschinenschriftlich:] Herrn Dr. Artur Schnitzler
Wien
1 Beilage
    Bildrechte © University Library, Cambridge