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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 6. 11. 1929
Zweig, Stefan
Salzburg
Empfang: [7. 11. 1929 – 11. 11. 1929?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 118
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 1 Seite, 1.206 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift blauer Buntstift, lateinische Kurrentschrift (Unterschrift)
Zufügungen
Schnitzler 1) mit rotem Buntstift zehn Unterstreichungen
2) mit rotem Buntstift eine seitliche Anstreichung
Veröffentlichung 1
Stefan Zweig: Briefwechsel mit Hermann Bahr, Sigmund Freud, Rainer Maria Rilke und Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Jeffrey B. Berlin, Hans-Ulrich Lindken, Donald A. Prater. Frankfurt am Main: S. Fischer 1987, S. 447–448.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1929. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03692.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03692«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 6. 11. 1929

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Stefan Zweig an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1929

6. November 1929.

Lieber, verehrter Herr Doktor!

Ueber meine Vereinbarungen mit Spanien kann ich Sie genau informieren: ich habe meinen »Fouché« an A. del Vayos Verlag zu 7 % vergeben mit einem à valoir von 1000 frz. Frs., die sie sofort ausbezahlten, und Sie werden sicherlich zumindest dieselben Bedingungen bekommen.
Dass man in Paris im Kino eine Novelle von mir Ihnen zugeschrieben hat, betrachte ich als eine hohe Ehre. Die Leute werfen dort alles auf das rührendste durcheinander. Uebrigens ist »Fräulein Else« dort ein grosser Erfolg, Stock bringt, wie ich höre, eine neue Auflage und erwartet sich sehr viel, wenn der Film abrollt. Wichtig ist nur, einmal in Paris ein Theaterstück durchzusetzen. Man ist jetzt in Frankreich dem Ausländer viel offener als vordem und, während Oesterreich herrlich in die Alpenländerei hineinmarschiert, beginnt dort der europäische Gedanke immer selbstverständlicher zu werden. Ich habe mich in Paris ungemein wohl gefühlt und wundere mich eigentlich, dass Sie sich niemals entschlossen haben, einmal dort einen Wintermonat zu verbringen. Viele Freunde Ihrer Bücher erwarten Sie und besonders Frédéric Lefèvre mit seinen »heures avec. . . . «
Getreulichst
Ihr
[handschriftlich:] Stefan Zweig
[maschinenschriftlich:] Herrn Dr. Arthur Schnitzler
Wien
    Bildrechte © University Library, Cambridge