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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 5. [1897]
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [31. 5. 1897 – 4. 6. 1897?]
Schnitzler, Arthur
London
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, 85.1.4198
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 4 Seiten, 1.183 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler 1) mit Bleistift Jahreszahl beim Datum ergänzt: »97«
2) mit rotem Buntstift eine Unterstreichung
Veröffentlichung 1
Hermann Bahr, Arthur Schnitzler: Briefwechsel, Aufzeichnungen, Dokumente (1891–1931). Herausgegeben von Kurt Ifkovits, Martin Anton Müller. Göttingen: Wallstein 2018, S. 144.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 30. 5. [1897]. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03696.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03696«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03696.html |titel=Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 30. 5. [1897] |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-05-30 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 30. 5. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Schnitzler/Bahr
Wiener Schnitzler
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 30. 5. [1897]

Verehrter Herr Doctor!

Herzlichsten Dank für Ihre liebenswürdigen Zeilen bez. »Freundin Clotilde«. Anweisung ist bereits befolgt und dieses Opus liegt schon in Dialogform vor. –
Zweck meines heutigen Schreibens ist, Sie, verehrter Herr Doctor davon zu benachrichtigen, dass H. Bahr den »gläsernen Käfig« für die |»Zeit« acceptirt hat, was er mit gestern in einer überaus liebenswürdigen Epistel anzeigte, in welcher er auch über »Warten« sich außerordentlich günstig ausspricht. – – – –
Dieses angenehme Resultat verdanke ich wiederum nicht zum kleinsten Theil Ihrer Befürwortung!! – – »Ich hab’s aber immer gesagt – Sie sind ein Engel!« Pardon – ich freue mich so sehr, darum dieser schauderhaft »×××׫sche Ausspruch!!
Ich hatte so ein bisschen Aufmunterung sehr nöthig!! –
|Ich hoffe und wünsche, dass Sie sich in London recht wohl und vergnügt befinden mögen und uns als künstlerische Ausbeute Ihrer Reise recht bald eine Reihe neuer Arbeiten bescheeren mögen, mit denen Sie selbst zufrieden sind.– Das ist das Schönste, was ich einem Künstler wünschen kann! Nicht? – –
Also nochmals, herz|lichsten Dank von Ihrer Sie ehrlich und aufrichtig verehrenden
ElsaPlessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar