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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 23. 10. 1897
Plessner, Elsa
Wien
Empfang: [24. 10. 1897 – 28. 10. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.080 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 23. 10. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03716.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03716«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 23. 10. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 23. 10. 1897

|Wien, I. Spiegelgasse No 2, den 23. October 1897.
Telef. Nr 7819

Verehrter Herr Doctor!

Nachdem ich Sie einige Zeit in Ruhe gelassen habe, übermittle ich heute wieder einmal eine neue kleine Arbeit Ihrem Urtheil.
Wenn sie Ihnen gefiele, würde ich mich sehr, sehr freuen. Ich glaube, relativ anständig, das heißt ohne stylistische Schlampereien gearbeitet zu haben. Vielleicht ist dieser Märchenstyl ein wenig »cliché« allein ich habe ihn mit Vorbedacht benutzt, und zwar gerade die gebräuchlichsten Wendungen, blos der besseren, satirischen Wirkung halber. Natürlich nehme ich das Ding nicht als »grande chose «, allein ich habe seit ¾ Jahren meine Feder überhaupt nur zu Briefen spazieren geführt. Darum ist mir »Irmedals Kum|mer« sehr werth.– – –
Ein neues Stück liegt auf der Pfanne. Ende Dezember dürften Sie davon ereilt werden, Sie, verehrter Herr, der Sie so liebenswürdig der Puffer meines künstlerischen Zuges sind. – – Wenn es mir endlich einmal was werden möchte. Weiß wirklich nicht, wie es ausfallen wird.
Abwarten! –
Viele, viele Grüße in aufrichtiger, waschechter Verehrung
Elsa Plessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar