Einstellungen

Ansicht
Faksimile
Bilder neben dem Text
Textkritik
Textkritische Zeichen
Langes-s (ſ)
Gemination m (m̅)
Gemination n (n̅)
Streichung
Hinzufügung
Markierung von Entitäten
Alle Markierungen
Personen
Werke
Orte
Institutionen
Ereignisse

Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 3. 1897
Plessner, Elsa
Meran
Empfang: [19. 3. 1897 – 23. 3. 1897?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, A:Schnitzler, HS.1985.1.419
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 1.183 Zeichen
Handschrift lila Tinte, lateinische Kurrentschrift

Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 18. 3. 1897. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03732.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03732«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03732.html |titel=Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 18. 3. 1897 |werk=Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren |hrsg=Martin Anton Müller mit Gerd-Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke |sprache=de |datum=1897-03-18 |abruf=2026-06-18 }}
Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 18. 3. 1897

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

Elsa Plessner an Arthur Schnitzler, 18. 3. 1897

Hochverehrter Herr Doctor!

Nach langer Pause erlaube ich mir heute wieder einmal, Ihre liebenswürdige Aufmerksamkeit für eine kleine Arbeit zu erbitten. – Bitte – was halten Sie davon?? – –
Zugleich bitte ich Sie, mir meinen letzten Brief – aus dem Januar – nicht übel auszulegen. Es that mir knapp nach seiner Absendung schrecklich leid, ihn geschrieben zu haben. Was müssen Sie von diesen unverlangten und ziemlich verworrenen Confidenzen gedacht haben!! Dieser Gedanke hat mir einige fatale Stunden bereitet!! – Nun – ich habe die Lehre daraus gezogen, nie wieder so umgehend und – – unüberlegt einen Brief zu beant|worten, da man sich sonst zu sehr von seiner Stimmung hinreissen lässt. – – –
Also bitte – – – vergessen Sie das Ungethüm. – Es scheint Sie übrigens stark verstimmt zu haben, da keine Antwort – – Sie hatten damit Recht. – Pardon! – – – – – – –
Ihr geschätzte Kritik des »gläsernen Käfigs« erbitte an notirte Wiener Adresse, da Sonntag dort eintreffe. Die Arbeit ist aus dem Januar datirt und lag so lange im Pult, da ich kein Vertrauen dazu hatte – – – und habe – Ganz ehrlich!! – Na – Sie werden richten. Tausend Dank im Voraus – – !
Mit alter und neuer Verehrung
Elsa Plessner.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar