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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 18. 3. 1913
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [19. 3. 1913 – 20. 3. 1913?]
Zweig, Stefan
Paris
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, National Library of Israel, ARC. Ms. Var. 305 1 58 Stefan Zweig Collection
Typ Briefkarte
Beschreibung 1.237 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift (Korrekturen und Unterschrift)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 18. 3. 1913. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03785.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03785«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 18. 3. 1913

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Stefan Zweig, 18. 3. 1913

|Dr. Arthur Schnitzler 18. 3. 1913.

Lieber Herr Dr. Zweig.

Seien Sie vielmals bedankt für Ihre Bemühungen in meiner Sache. Wenn für das »Weite Land« kein Theater übrig bleibt als das Des Arts, so würde ich es natürlich auch akzeptieren, vorausgesetzt dass ich auf eine gute Darstellung rechnen könnte. Ein Erfolg des Stücks in Paris ist meines Erachtens nur möglich, wenn insbesondere der Hofreiter durch einen Schauspieler ersten Ranges dem Verständnis der Leute nahegebracht werden würde. Ich weiss nicht, ob das Theater Des Arts über eine festengagierte Truppe verfügt oder sich mit Schauspielern von Fall zu Fall behilft; dass man etwa |Guitry (der das Stück hier gesehen hat und sich dafür interessieren soll) gewänne, ist wohl ausgeschlossen, – nicht wahr? Wenn das Erscheinen als Buch den Verzicht auf die Aufführung bedeutet, möchte ich davon doch lieber vorläufig absehen. Bitte sagen Sie auch Herrn Morisse, ich sei völlig überzeugt, dass er nichts unterlässt, was im Interesse unserer Komödie liegen könnte.
Wir haben hier eine etwas unruhige Zeit hinter uns, da Heini an Blinddarm operiert worden und erst gestern (bei vortrefflichem Befinden) aus dem Sanatorium wieder heimgekehrt ist.
Mit vielen Grüssen, auch von meiner Frau
Ihr aufrichtig ergebener
[handschriftlich:] Arthur Schnitzler
    Bildrechte © National Library of Israel, Jerusalem