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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 8. 5. 1906
Freud, Sigmund
Wien
Empfang: [8. 5. 1906 – 11. 5. 1906?]
Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 31
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 831 Zeichen
Handschrift schwarze Tinte, deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Sigmund Freud: Briefe an Arthur Schnitzler. Herausgegeben von Henry Schnitzler In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66 (Januar 1955) Nr. 1, S. 95.
Veröffentlichung 2
Sigmund Freud: Briefe 1873–1939. Ausgewählt und herausgegeben von Ernst L. Freud. Frankfurt am Main: S. Fischer 1960, S. 249–250.
Veröffentlichung 3
Sigmund Freud: Sigmund Freud Edition. Digitale historisch-kritische Gesamtausgabe. Herausgegeben von Christine Diercks, Arkadi Blatow, Elisabeth Skale. (2014–2025) ONLINE.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8. 5. 1906. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03819.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03819«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Dienstag, 8. 5. 1906

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8.5.1906

Quelle: Freud, Sigmund: Briefe an Arthur Schnitzler. Hg. v. Heinrich Schnitzler. In: Neue deutsche Rundschau, Jg. 66/1(1955), S. 95–106. https://shared.acdh.oeaw.ac.at/schnitzler-briefe/1955_Freud-an-Schnitzler.pdf

Weiteres

Sigmund Freud an Arthur Schnitzler, 8. 5. 1906

|8. 5. 06.
Prof. Dr. Freud IX., Berggasse 19.

Verehrter Herr Doktor

Seit vielen Jahren bin ich mir der weit reichenden Übereinstimmung bewußt, die zwischen Ihren u meinen Auffassungen mancher psychologischer und erotischer Probleme besteht und kürzlich habe ich ja den Mut gefunden eine solche ausdrücklich hervorzuheben (Bruchstück einer Hysterieanalyse  1905). Ich habe mich oft verwundert gefragt, woher Sie diese oder jene geheime Kenntniß nehmen könnten, die ich mir durch mühseliges Erforschen des Objektes erworben und endlich kam ich dazu, den Dichter zu beneiden, den ich sonst bewundert.
|Nun mögen Sie erraten, wie sehr mich die Zeilen erfreut und erhoben, in denen Sie mir sagen, daß auch Sie aus meinen Schriften Anregung geschöpft haben. Es kränkt mich fast, daß ich 50 Jahre alt werden mußte, um etwas so Ehrenvolles zu erfahren.
Ihr in Verehrung ergebener
Dr Freud
    Bildrechte © University Library, Cambridge