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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 14. 1. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: Herzl, Theodor
Wien
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, Central Zionist Archives, H1:1925-4
Typ
Beschreibung  Blätter,  Seiten
Handschrift , deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 249–250.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 14. 1. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03919.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03919«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Montag, 14. 1. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Olga Waissnix an Arthur Schnitzler, 14.1.1895

Quelle: Arthur Schnitzler und Waissnix, Olga: Liebe, die starb vor der Zeit. Ein Briefwechsel. Mit einem Vorwort von Hans Weigel. Mit 16 Seiten Kunstdruckbildern. Hg. v. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Wien, München, Zürich: Verlag Fritz Molden 1970. (PDF: https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 14. 1. 1895

|AS

Lieber Freund!

Einige Fragen, um einen überflüssigen Zeitverlust zu ersparen.
Am 27. sind die drei ersten Wochen aus. Falls bis dahin von Brahm keine Antwort da ist – man muss daran denken! – wird es wohl gut sein, dann bis zum letzten des Monats zu warten und dann die Aufforderung, das Stück wiederzuholen, durch Schick wiederholen zu lassen. Und außerdem könnte man einen |Brief an Blumenthal absenden, der auch ihn auf die Vorbemerkung des Stückes aufmerksam macht. Auf alle Fälle aber muss man darauf gefasssein, dass das Stück im Falle der Nichtannahme von Brahm direct zu Schick zurückgesandt wird, denn der Eigensinn und die Ungefälligkeit der Directoren ist unberechenbar. Ich erwarte Ihre Meinungsäußerung, lieber Freund.
Das Manuscript will ich in Ehren halten; und nicht erst darauf |warten, dass es eine angenehme Erinnerung werde, um mich herzlich daran zu freuen. Vielen Dank für die warmen und schönen Worte, mit dem Sie liebe Geschenk begleiten.
Nun sollen also die nächsten Palais Bourbon Feuilletons und – das nächste Stück erwartet werden. Ich weiss nicht, ob Sie damit zufrieden sein werden, wenn ich den Stücken den echten und tiefen Erfolg Ihrer Feuilletons wünsche – aber Sie selbst können |ja da unten in Paris kaum die Wirkung beurtheilen, welche diese Feuilletons machen. Von der künstlerischen spreche ich natürlich. Sie müssen sie unbedingt gesammelt herausgeben; natürlich nicht nur die Bourbonschen. Zwei Bücher: Paris und die Politik, Paris und die Kunst. – Natürlich bessere Titel, als mir da eben einfallen.
Seien Sie vielmals herzlich gegrüßt von Ihrem treu ergebenen
ArthurSchnitzler
14. 1. 95.
    Bildrechte © Central Zionist Archives, Jerusalem