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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 30. 1. 1895
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: Herzl, Theodor
Wien
Textzeuge 1
Signatur ISR, Jerusalem, Central Zionist Archives, H1:1925-6
Typ
Beschreibung  Blätter,  Seiten
Handschrift , deutsche Kurrentschrift
Veröffentlichung 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Herausgegeben von Therese Nickl, Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 250.

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 30. 1. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03921.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03921«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Mittwoch, 30. 1. 1895

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Arthur Schnitzler an Theodor Herzl, 30. 1. 1895

|AS

Lieber Freund!

gestern eben schrieb ich Ihnen, u heute früh übersandte mir Schick beifolgenden Zettel. Erste Enttäuschung; – wollen wir hoffen, dass es in Hinsicht auf das Stück Ihre letzte sei. Ich brauche Ihnen ja nichts weiter zu sagen – wir stehen ja beide mitten drin und wissen, |dass ein tiefer Zusammenhang zwischen Glück und Verdienst nirgends weniger existirt als in den Praembulatorien einer Aufführung. Ich wünsche also nur, dass diesmal ein glücklicher Zufall eintritt und Ihr Erfolg bei dem nächsten Theater in geradem Verhältnis zu dem Werth des Dramas stünde. – Blumenthal hat vielleicht doch eine feinere |Witterung für das, was von der Zeit und auf dem Theater verlangt wird, und es ist wirklich kaum zu denken, dass ein echter Theatermensch nicht wenigstens das Bühnenwirksame an Ihrem Stück herausfinden sollte. – Aber was erzähl’ ich Ihnen da!
Leben Sie wohl, mein lieber Freund und seien Sie vielmals herzlich |gegrüßt.
Ihr treu ergebner
ArthSch
30. 1. 95.
    Bildrechte © Central Zionist Archives, Jerusalem