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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: [zwischen 20.  und 23.?] 1. 1895
Herzl, Theodor
Paris
Empfang: Schnitzler, Arthur
Wien
Textzeuge 1
Signatur GB, Cambridge, University Library, Schnitzler, B 39
Typ Brief
Beschreibung 1 Blatt, 2 Seiten, 820 Zeichen, Fragment (unteres Drittel von S. 1 Textverlust durch Abschneiden)
Handschrift schwarze Tinte, lateinische Kurrentschrift
Zufügungen
Schnitzler mit Bleistift datiert: »Ende Januar 95«
Ordnung mit Bleistift von unbekannter Hand nummeriert: »25«
Veröffentlichung 1
Theodor Herzl: Briefe und autobiographische Notizen 1866–1895. Bearbeitet von Johannes Wachten in Zusammenarbeit mit Chaya Harel, Daisy Tycho und Manfred Winkler. Berlin, Frankfurt am Main, Wien: Propyläen 1983, S. 570–571 (Briefe und Tagebücher. Herausgegeben von Alex Bein, Hermann Greive, Moshe Schaerf, Julius H. Schoeps, Johannes Wachten, 1).

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, [zwischen dem 20.  und 23.?] 1. 1895. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03846.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03846«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Sonntag, 20. 1. 1895

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Weiteres

Theodor Herzl an Arthur Schnitzler, [zwischen dem 20.  und 23.?] 1. 1895

Dr Th. Herzl

Mein lieber Freund!

Sie haben richtig vermuthet, dass mir die Annahme Ihres Stücks im Burgtheater viel Freude machen wird. Bravo! schon jetzt. Ich möchte gern Näheres darüber hören. Schreiben Sie ausführlich. Alles Albert Betreffende natürlich an Albert.
Ihren letzten so lieben Brief konnte ich wegen des Krisenrummels noch nicht beantworten. Auch heute nur ein Wort. Ich bitte Sie, zwei Tage vor Ablauf der Frist – also am 25ten? – von der Hand die den Begleitbrief schrieb, folgenden recommandirten Brief ×××××××××××× abschreiben zu lassen :
[9 Zeilen Textverlust]
|Ich hab’s nicht viel anders erwartet und bin nur ganz unwesentlich enttäuscht. Jedenfalls lasse ich mich vom Unverstand (oder Verstand!?) der Directoren  nicht irr und zaghaft machen. Ich gehe meinen Weg weiter. Meinen neuen Weg! Darin liegt auch etwas Seliges.
Herzliche Grüsse von Ihrem guten Freund
Herzl
    Bildrechte © University Library, Cambridge