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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 26. 1. 1924
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [17. 1. 1924 – 21. 1. 1924?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.246 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl «, sechs Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 26. 1. 1924. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03952.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03952«.

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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 26. 1. 1924

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Samuel Fischer, 26.1.1924

Quelle: Samuel Fischer, Hedwig Fischer: Briefwechsel mit Autoren. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main: 1989. (nur Korrespondenz mit Arthur Schnitzler)

Kalliope Verbundkatalog
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 26. 1. 1924

|26. 1. 1924.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Ich hatte an Stock nur deshalb nochmals geschrieben, weil ein neuer, allerdings etwas vager Antrag von einem Herrn Nicolaus Nathan (Paris, Hotel Ronceray) an mich gelangt war, den ich natürlich ganz dilatorisch behandelte; ich wollte sie damit nicht während Ihres Pariser Aufenthalts bemühen. Was Sie mir über Herrn L. P. einerseits und Herrn Boutelleau anderseits schreiben, ist zwar nicht sehr erfreulich, aber Sie werden nicht erwarten, dass ich mich sehr überrascht zeige. Nous avons vu d’autres!
Dass Paul Geraldy sich meiner Angelegenheit und insbesondere des »Casanova« so warm annimmt, danke ich ihm herzlichst. Ueber die Uebersetzungsfrage habe ich ja hoffentlich bald Gelegenheit persönlich mit Ihnen, liebe und verehrte Freundin, zu reden.
Indess habe ich hier das charmante Vater und Sohn-Stück von Sacha Guitry mit den beiden Thiemigs gesehen, das, wie sie jedenfalls wissen, noch immer sehr volle Häuser macht. Die beiden Thimigs sind wirklich entzückend, das weibliche Element ist mässiger vertreten. Sie bringen wieder hoffentlich manches Schöne aus Paris mit.
Ueber alles, was mich betrifft, Literarisches und Menschliches erzähle ich Ihnen mündlich.
Alles Herzliche und auf ein
gutes Wiedersehen.
Ihr dankbar ergebener
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar