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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 31. 1. 1924
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [1. 2. 1924 – 5. 2. 1924?]
Zuckerkandl, Berta
Paris
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 962 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl «, vier Unterstreichungen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 31. 1. 1924. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03953.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03953«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Donnerstag, 31. 1. 1924

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 31. 1. 1924

|31. 1. 1924.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Ich lege Ihnen hier einen Brief für Herrn Boutelleau bei und bitte sie sehr, wenn es Ihnen Ihre Zeit noch erlaubt, über dessen Inhalt, mit dem sie wohl einverstanden sein dürften, persönlich mit ihm zu sprechen. Was die Autorisationsfrage anbelangt, die Herrn B. zu beunruhigen scheint, könnte er ja wohl einmal mit seinem Advokaten sprechen. Dass ich mein Verfügungsrecht für irgend eine Novelle für alle Ewigkeit verloren haben sollte, weil irgend ein Uebersetzer sie einmal in irgend einer jedenfalls gar nicht mehr auftreibbaren Zeitungsnummer hat drucken lassen, wäre ja wahrhaftig eine Ungeheuerlichkeit. Aber freilich, ist nicht das ganze sogenannte Urheberrecht eines, durch das alle Beteiligten einen höheren Schutz geniessen als der immerhin Hauptbeteiligte, der sogenannte Verfasser?
Leben Sie wohl verehrte Freundin, seien Sie herzlichst bedankt und begrüsst von Ihrem ergebenen
 
Frau Hofrätin Zuckerkandl,
Paris.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar