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Überlieferung

Versand  Empfang
Versand: 1. 12. 1923
Schnitzler, Arthur
Wien
Empfang: [1. 12. 1923 – 4. 12. 1923?]
Zuckerkandl, Berta
Wien
Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.1985.1.2282
Typ Brief
Beschreibung Durchschlag, 1 Blatt, 1 Seite, 1.604 Zeichen
Herstellung Schreibmaschine
Handschrift Arthur Schnitzler 1) roter Buntstift, lateinische Kurrentschrift (beschriftet: » Zuckerkandl «, vier Unterstreichungen)
2) Bleistift, lateinische Kurrentschrift (Korrekturen)

Textqualität

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Zitieren

Empfohlene Zitierweise
Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 1. 12. 1923. In: Arthur Schnitzler: Briefwechsel mit Autorinnen und Autoren. Digitale Edition. Herausgegeben von Martin Anton Müller mit Gerd Hermann Susen, Laura Untner und Selma Jahnke, https://schnitzler-briefe.acdh.oeaw.ac.at/L03949.html (Abfrage 18. 6. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Briefnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »L03949«.

Wikipedia-Vorlage
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Quelldaten

Die Quelldaten (TEI-XML) dieser Edition sind über Zenodo dauerhaft archiviert und zitierbar: DOI 10.5281/zenodo.20309129

Chronik

Samstag, 1. 12. 1923

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Traumtagebuch

Traum vom 1. Dezember 1923

Quelle: Arthur Schnitzler: Träume. Das Traumtagebuch 1875–1931. Herausgegeben von Peter Michael Braunwarth und Leo A. Lensing. Göttingen: Wallstein 2012 (Bibliothek Janowitz, Bd. 20)

Weiteres

Arthur Schnitzler an Berta Zuckerkandl, 1. 12. 1923

|1. 12. 1923.

Liebe und verehrte Frau Hofrätin.

Ich sende Ihnen hier eine Abschrift eines eben an Boutelleau abgesandten Briefes und hoffe, dass Sie mit dessen Inhalt einverstanden sind. Die Bücher sind noch nicht abgeschickt. Vielleicht haben sie mir dazu einen Vorschlag zu machen.
Was nun unsere gegenseitige Vertragsabmachung anbelangt, so möchte ich noch einmal rekapitulieren: Sie sind mit 15 % an sämmtlichen durch Sie vermittelten Abschlüssen sowohl was Bücher als was Aufführungen anbelangt, beteiligt. Sie haben die Freundlichkeit mich von eventuellen für mich bestimmten Anträgen zu verständigen; gelangen Anträge direkt an mich, so übergebe ich sie entweder Ihnen zu weiterer Verhandlung, in welchem Fall natürlich auch die 15 %ige Tantieme in Kraft bleibt, doch sind Sie auch an Abschlüssen, die ich ganz direkt – aber nie ohne Sie vorher zu verständigen, resp. ohne Ihren Rat einzuholen – erledige perzentuel u. zw. in diesem mit 5 % beteiligt. Diese Abmachung würde vorläufig für ein Jahr, und automatisch auf ein weiteres verlängert gelten, wenn nicht von der einen oder von der anderen Seite spätestens einen Monat vorher Kündigung erfolgt. Vielleicht haben Sie noch irgend etwas hiezu zu bemerken, verehrteste Frau Hofrätin, oder Ergänzungen vorzuschlagen, jedesfalls betrachte ich den 1. Dezember als den Beginn unserer quasi offiziellen Verbindung, die sich für mich hoffentlich ebenso erfreulich gestalten wird, als es unsere freundschaftliche bisher war, die gewiss für alle Zeit aufrecht bleiben wird.
Mit herzlichem Dank und Gruss
Ihr sehr ergebener
 
Frau Hofrätin Bertha Zuckerkandl.
    Bildrechte © Deutsches Literaturarchiv, Marbach am Neckar